Ulrich Walddörfer



Ulrich Walddörfer; Großansicht

Ulrich Walddörfer
Dirigent

Ulrich Walddörfer wurde 1951 in Göppingen geboren. Er begann 1970 an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart mit dem Schulmusikstudium u.a. bei Wolfgang Gönnenwein und Gerd Lohmeyer. Außerdem studierte er Kirchenmusik bei Werner Schrade in Esslingen und Musikwissenschaft an der Universität Tübingen.

Auf das erste Staatsexamen im Fach Schulmusik im Jahr 1976 folgten Kurse bei Helmuth Rilling und Sergiu Celibidache.

Daran schloss sich ein Dirigierstudium an der Hochschule der Künste in Berlin an, welches durch Kurse bei Otmar Suitner, Walter Weller und Milan Horvath in Salzburg und Eric Ericson in Graz ergänzt wurde. 1980 legte Ulrich Walddörfer die
künstlerische Abschlussprüfung im Fach Dirigieren ab. Noch im selben Jahr erhielt er ein Engagement als Solorepetitor und Kapellmeister an der Städtischen Bühne Hagen. 1983Ein studierung und Premiere „Die Ungarische Hochzeit” von Nico Dostal in Anwesenheit von Lillie Claus-Dostal und Roman Dostal. 1984 bis 1986 Gastspiele mit den Hagener Ensembles in der Alten Oper in Frankfurt.

Seit 1986 leitet er den Philharmonischen Chor Heilbronn, außer dem unterrichtete er gastweise an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. 1990 spielte er mit dem Philharmonischen Chor Heilbronn und Mitgliedern des Staatsorchesters
Stuttgart erstmals die „Messa da Requiem” von Giovanni Sgambati auf CD ein.
Im Frühjahr 1995 unternahm der Chor eine Konzertreise nach Südamerika mit Aufführungen der „Messa da Requiem” von Giuseppe Verdi in Buenos Aires und São Paolo.

Seit April 1993 dirigiert Ulrich Wald dörfer den Chor und das Sinfonieorchester
der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Eine rege Konzerttätigkeit führt die Bosch-Musikgruppen an zahlreiche Standorte der Firma im In- und Ausland.

Im Juli 1995 übernahm Ulrich Walddörfer die musikalische Leitung des Stuttgarter Liederkranz 1824 e.V., mit dessen Sinfonieorchester und Konzertchören er große Opern- und Konzertprogramme erarbeitet, wie den „Lobgesang” von Felix Mendelssohn Bartholdy (1995), „Nabucco” (1996), „I Lombardi alla prima crociata” (2001) und „Giovanna d’Arco” (2005) von Giuseppe Verdi, „Norma” von Vincenzo Bellini (1998) sowie das Melodramma sacro „Mosè” von Gioacchino Rossini (2003).

Mit den Ensembles des Stuttgarter Liederkranzes konzertiert er auch regelmäßig im Ausland, z.B. in Italien, Ungarn, Österreich und Polen.


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