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Wir über uns |
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Konzertchöre des Stuttgarter Liederkranzes erarbeiten unter der Leitung
ihres Dirigenten Ulrich Walddörfer in erster Linie große romantische
Oratorien wie Verdis "Messa da Requiem", Puccinis "Messa
di Gloria" , Gounods "Cäcilienmesse", Bruchs "Das
Lied von der Glocke", Franz von Suppés "Missa pro Defunctis
Requiem" oder Rossinis Melodrammo sacro "Mosè",
es finden sich aber auch zeitgenössische Werke wie Honeggers "König
David" im Repertoire. Daneben haben sich die Konzertchöre in
den letzten Jahren auf konzertante Opernaufführungen spezialisiert.
Gewählt werden Opern, die selten in den Spielplänen der Musiktheater
zu finden sind wie Verdis "I Lombardi alle prima crociata" als
Stuttgarter Erstaufführung sowie "Giovanna d'Arco", Bellinis
"Norma" und Arrigo Boitos "Mefistofele".
Der Stuttgarter Liederkranz wurde am 9. Mai 1824 von Stuttgarter Bürgern und Persönlichkeiten des kulturellen, geistigen und politischen Lebens, wovon 26 noch zum Freundeskreis um Friedrich Schiller zählten, als Verein gegründet. Der Stadt Stuttgart wurde am 9. Mai 1839 das von Bertel Thorvaldsen geschaffene Schillerdenkmal auf dem heutigen Schillerplatz gestiftet. 1864 ließ der Liederkranz die erste Stuttgarter Liederhalle erbauen, die den Bomben zum Opfer gefallene Vorläuferin der neuen Liederhalle, welche im Jahre 2006 ihr 50 jähriges Jubiläum feiert. Im 175. Jubiläumsjahr, 1999 hat der Verein das im Krieg zerstörte Schubertdenkmal von Gustav Kietz aus dem Jahre1878 nachbilden und vor der Stuttgarter Liederhalle als Geschenk an die Landeshauptstadt wieder aufstellen lassen. In den mehr als 180 Jahren seines
Bestehens hat so der Stuttgarter Liederkranz ein Stück Stuttgarter
Kultur- und Musikgeschichte geschrieben. Von den zahlreichen Auszeichnungen, die der Stuttgarter Liederkranz im Laufe seiner Geschichte erhalten hat, sind insbesondere die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft, sowie die Pro-Musica-Plakette des Orchesters und Conradin-Kreutzer-Medaille zu nennen. |